Türkei will nicht „Flüchtlings-KZ“ werden

Gegen den Strom

Titel— 20 Oktober 2015

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat Merkels Ansinnen, illegale Immigranten in die Türkei zurückzuschicken, eine Absage erteilt. Die EU dürfe nicht denken, sich von der „Flüchtlingskrise“ freikaufen zu können, indem die Türkei ein „Flüchtlings-KZ“ errichte. Das bisherige finanzielle Angebot sei „nicht akzeptabel“. Die Türkei erwarte zusätzlich drei Milliarden Euro – und auch dies sei „nicht endgültig“.

Ahmet Davutoglu (Bild: 131118-M-EV637-257; Ash Carter, QUELLE: flickr, Rechte: CC BY SA 2.0-Lizenz, Original: siehe Link)

Die türkische Regierung unter dem allmächtigen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ist sich ihrer Machtposition momentan vollumfänglich bewusst. Durch Angela Merkels (CDU) unverantwortliche Politik der offenen Grenzen, die zu einem Immigrationschaos mit unabsehbaren Folgen geführt hat, sieht sich der türkische Regierungschef Davutoglu in die Lage versetzt, türkische Forderungen nahezu schamlos vor der Bundesregierung wie auch vor der EU auszubreiten.

Der „Aktionsplan“, der letzte Woche beim EU-Gipfel mit der Türkei vereinbart wurde, scheint alles andere als verabschiedet. Wurde Ankara durch Merkel noch Milliarden von Euro versprochen, damit die Türkei Immigranten im Land zukünftig besser…

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