Erzwungener Exodus der letzten Christen aus Mossul

Kreidfeuer

http://jungefreiheit.de/politik/ausland/2014/entsetzen-ueber-vertreibung-der-letzten-christen-aus-mossul/   (21.7.):

MOSSUL. Die letzten Christen sind am Wochenende aus der nordirakischen Stadt Mossul geflohen. Damit reagierte die fast 2000 Jahre alte christliche Gemeinde auf ein Ultimatum der islamistischen Isis-Truppen, entweder die Millionenmetropole zu verlassen oder zum Islam zu konvertieren.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Philipp Mißfelder (CDU), zeigte sich entsetzt über das Vorgehen der radikalen Sunniten. „Die Isis-Truppen sind fest entschlossen, alle Minderheiten, die sich unter ihrer Kontrolle befinden, zu vertreiben oder zu vernichten. Die Regierung in Bagdad ist hilflos“, warnte Mißfelder.

… Auch die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ zeigte sich entsetzt über die Vertreibung der Christen. „Es ist ein Desaster und kommt einer ethnischen Säuberung gleich“, sagte ein Sprecher der evangelischen Nachrichtenagentur idea. So hätten die flüchtenden Christen nichts mitnehmen können außer ihrer Kleidung am Leib. Häuser von Christen seien markiert, Kreuze von Gebäuden entfernt und Kirchen zerstört worden. Auch der Sitz der syrisch-katholischen Kirche…

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