Umkämpfter Staudamm in Brasilien: Nicht mal Gott hilft (Video)

PRAVDA TV - Live The Rebellion

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Im Streit um den Staudamm Belo Monte im brasilianischen Amazonasgebiet ziehen Indígenas und Umwelt weiterhin den Kürzeren. Die Arbeiten gehen voran.

Belo Monte ist in Brasilien ein Reizwort. Der Bau des weltweit drittgrößten Staudamms mitten im Amazonas-Urwald ist so umstritten wie sonst nur die Fußball-WM.

Umweltschützer und Indígenas laufen Sturm gegen das Mammutprojekt, die Regierung verteidigt es mit lauteren und unlauteren Mitteln. Mitte Mai startet der Dokumentarfilm „Count-Down am Xingu“ in Deutschland.

Trotz der jahrelangen Protestwelle scheint der Kampf gegen den Staudamm verloren; die Arbeiten gehen stetig voran. Zehntausende Menschen wurden von ihrem Land vertrieben, um dem riesigen Stausee von 50.000 Hektar Platz zu machen.

Zwar gelingt es den Indígenas immer wieder, einen Baustopp zu erwirken. Doch meist geben die höheren Instanzen dem Baukonsortium oder der Regierung recht. Wirt-schaftliche Interessen oder und die strategische Erschließung der abgelegenen Region wiegen schwerer als die Rechte der Indígenas, deren Verletzung sogar der Interamerikanische…

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